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ICH MÖCHTE IHNEN ORDEN ODER ANDERE SACHEN AUS DEM 2. WELTKRIEG ANBIETEN. WIE BERECHNEN SIE DEN WERT DER SACHEN BEI IHREN ANKÄUFEN?
Für viele Militariasachen gibt es, ähnlich wie bei Briefmarken und Münzen, sogenannte Bewertungskataloge. Diese spiegeln den derzeitigen Wert der Sachen auf dem internationalen Sammlermarkt wieder.

Professionelle Händler zahlen in der Regel ca. 50 % - 60 % des derzeitigen Katalogwertes, bei sehr gängigen Sachen wie z.B. einem Verwundetenabzeichen in schwarz, durchaus noch weniger. Natürlich ist auch der Zustand einer Auszeichnung für den Marktwert wichtig.

Ich als privater Sammler bin bemüht, hier einen "Mittelpreis" zwischen Händlerankaufs-und Bewertungskatalogpreis zu bekommen. Dies hat für beide Seiten einen positiven Effekt: Sie bekommen mehr Geld als beim Händlerankauf, ich zahle weniger als beim Händler.


DARF ICH IHNEN EINFACH UNZENSIERTE FOTOS MIT NS-SYMBOLEN ZUSENDEN?
Gemäß § 86 des Strafgesetzbuches verlangt der Gesetzgeber bei öffentlichem Angebot, z.B.in einer Auktion oder auf einer Homepage, die Unkenntlichmachung von NS-Symbolen. Dies hat so seine absolute Berechtigung.

Wenn Sie mir aber ein Angebot machen, so können Sie mir unzensierte Fotos zusenden, d.h. die NS-Symbole dürfen ruhig zu sehen sein, da sie so keinem öffentlichen Publikum zugänglich sind.


WARUM ZAHLEN SIE NICHT DEN VOLLEN KATALOGWERT? DER HÄNDLER VERKAUFT SEINE SACHEN JA AUCH ZU EINEM SOLCHEN PREIS.
Im Gegensatz zu Ihnen als Verkäufer muss der Händler dem Finanzamt bei abgeschlossenem Geschäft 19 % Mehrwertsteuer abführen. Auch hat der Händler weitere Kosten wie Lagerhaltung, Angestellte, Transport und viele andere Gründe, warum er den Katalogwert oder noch einen gewissen Betrag aufschlägt.

Ganz wichtig ist auch der Faktor, dass der Händler, im Gegensatz zum Privatverkäufer, auch lange nach dem Kauf zu einer Rücknahme verpflichtet ist, wenn sich ein Abzeichen z.B. doch als Kopie herausstellt. Dies sollten Sie bei Ihren Preisvorstellungen berücksichtigen.


WAS MACHEN SIE MIT DEN SACHEN, WANDERN DIESE IN DIE "RECHTE SZENE"?

Das Sammeln von Orden und Militaria hat weder etwas mit politischer Einstellung noch mit rechtsradikalem Denken zu tun. Sammler sind bemüht, zeithistorische Sachen zu dokumentieren. Für meine Sammlung erworbene Sachen sollen im Sinne des Beliehenen nicht getrannt oder auseinander gerissen werden, da ein solches Konvolut den Werdegang eines Beliehenen dokumentiert und auch würdigt.

Auch versucht man, verschiedene Herstellervarianten zusammen zu tragen. Es gibt regelrechte Forschungen, bei denen nach dem Hersteller von Abzeichen gesucht wird. Es gab in Deutschland viele Firmen, die zwar alle dieselben Abzeichen herstellten, die sich jedoch von der Prägung, Aussehen, Verarbeitung und Nadelsystem unterschieden. Auf Grund dieser Tatsache werde auch viele Fachbücher zum Thema veröffentlicht.

Die Sachen werden also seriös, aber auch diskret aufbewahrt, halt im Sinne des Beliehenen.
Man muss auch beachten, dass z.B. das Eiserne Kreuz kein "Nazi-Orden" war, sondern seinen Ursprung 1813 hatte und hiermit eine mutige Tat gewürdigt wurde.


DARF ICH IHNEN KOPIEN ANBIETEN?
Viele Orden und Ehrenzeichen, aber selbst Helme und Ausrüstungsgegenstände werden im osteuropäischen Ausland und sogar in Indien und Pakistan kopiert und gefälscht. Laserkopien, die von Originalen kaum noch zu unterscheiden sind und den Sammlern das Leben schwer machen, kommen derzeit aus den USA.

Diese Kopien haben nicht einmal den Wert des Materiales, aus denen sie gemacht wurden. Auch ist der Vertrieb von Kopien und die Einfuhr vom Gesetzgeber untersagt. Es besteht daher in keinem Fall ein Ankaufsinteresse.

Als Sammler habe ich aber auch die Erfahrung gemacht, dass sich ehemalige Soldaten nach dem Krieg "ihre" Auszeichnungen wiedergekauft haben. Diesen Markt habe schon in den 50er Jahren viele Hersteller bedient. Daher kann es durchaus vorkommen, dass in Nachlässen auch Kopien zu finden sind.

Meist sind diese auf Bildern direkt zu identifizieren, aber nicht alles auf den Bildern kann man sehen. Man muss ein Stück auch in der Hand halten und auf viele Details achten, um eine zweifelsfreie Originalität zu bestätigen. Auch an solchen Kopien bin ich nicht interessiert. Sofern sich in einem Nachlass eine solche Kopie einschleichen und erst nach Kauf bei mir erkannt wird, würde ich das entsprechende Abzeichen wieder zurückschicken. Den entsprechenden Ankaufsbetrag würden wir dann verrechnen müssen. Dies dient aber alles der Seriösität!


ICH VERKAUFE IHNEN MEINE SACHEN, WIE GEHT DAS GESCHÄFT VONSTATTEN?
Im Gegensatz zum Händler, dem Sie die Sachen erst zusenden müssen und dann das Geld bekommen, überweise ich Ihnen den entsprechenden Betrag sofort. Nach Geldeingang müssen Sie mir dann die Sachen entsprechend zusenden.

Die Portokosten werden von mir ebenfalls erstattet; grundsätzlich bitte ich um den versicherten Versand per Paket!

Sammler von Orden
Sammler von Urkunden
Sammler von Abzeichen
Sammler von Ausweisen

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